I just don´t know what to do with myself
Verdammt. Ich hänge hier so rum. Packe ein, packe aus. Ich packe meinen Koffer. Ich packe ein: meinen Kleiderschrank, mein Schuhregal, meine Dusche, mein Bett. Das wäre doch zu schön. Heute habe ich noch mit ein paar Erledigungen zu tun. Ich komme aber nicht aus der Knete. So sitze ich hier. Erstelle Playlisten, schau Trash TV und trinken einen Tee nach den anderen. Mango-Limette. Mega geil. Von Mami!
Ich hasse mich dafür, dass ich immer nur die Vergangenheit liebe. Ich schimpfe ständig über den Moment und 3 Stunden später würde ich alles dafür geben, es noch einmal zu erleben. Lächerlich. So fällt es mir sichtlich schwer, die Liebsten hier zu lassen. Die letzten Tage wurden mit Abschieden gefeiert. Der Knaller schlechthin: Dienstag-Party mit der Arbeit. Gott. Ich habe sogar was zum Abschied bekommen. Eigentlich sollte nur gesittet etwas getrunken werden. Daraus wurde nichts. Und ich habe mich wacker gehalten und kein Tränchen vergossen.
Mir ist schwer ums Herzi. Ich freue mich auf die kurze Zeit in Norden. Ich werde meine beste Freundin treffen und noch viele andere Bekannte. Ich hoffe, dass ich mich ein Stückchen dem Erwachsenendasein nähern werde. Doch so viel geballte "Alle lieben Maxi" Power habe ich noch nicht erlebt. Vermisst zu werden ist komisch. Ich grüß euch alle und drück euch dicke Küsse auf. Wir sehen uns baldi bald wieder und dann starten wir die scharfe 90er Party! Bis dahin lerne ich die Wiesnhits auswendig, um dann eine noch bessere Figur beim singen zu machen. Das "Fassl-Lied" geht mir die ganze Zeit im Ohr herum und wird mich sicher nach England begleiten.




























